BEST of QSL

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19 Februar 2012

UNDANK IST DER WELTEN LOHN

oder ist es nur Dummheit?

1994 begann die AGZ das neue Amateurfunkgesetz97 auf den Weg zu bringen und ebnete so den Weg für  einen Kurzwellenzugang ohne CW-Prüfung. Als HR2DAY-Frontmann der AGZ erkannte ich dann 2003/2004, daß die AGZ den Lohn dafür nie einsammeln konnte. 

Dennoch sehe ich die Entwicklung des Amateurfunks in Deutschland sehr positiv, denn die sinkenden Mitgliederzahlen weit unter der 40.000er Grenze beim DARC zeigen die Richtigkeit des Weges: Die Gesamt-Zahl der Funkamateure in Deutschland steigt im Gegenzug signifikant!

Dennoch frage ich mich noch heute, warum kein einziger der damaligen ca. 30.000 "C-Lizenzen" sich bei der AGZ bedankte. Und ich frage mich en passant auch, warum DARC-Mitglieder die Abfindungsorgien ihres Amateurrates von bald 1 Million EURO dulden?

MfG
Hermann, DL1EEC

18 Februar 2012

PERSONALPOLITIK BEIM DARC: ABFINDUNG AUF ABFINDUNG

Hohe Abfindung
Kammertermin im Arbeitsgericht Kassel am 1. Februar 2012
In Sachen Helga G. gegen DARC e.V.  fand der Kammertermin vor zahlreichen Zuhörern statt. Das Gericht hat einen Vergleich geschlossen:
  • Frau G. wird weiter beschäftigt bis zum 30. April 2012 unter Fortzahlung der Bezüge.
  • Ihr werden 30.000,- EUR zur Finanzierung eines Outplacements vom DARC zur Verfügung gestellt. Ob sie es dafür nutzt oder nicht, das Geld darf sie behalten.
  • Daneben erhält Frau G. eine Abfindung vom DARC in Höhe von 140.000,- EUR.
  • Der DARC lässt die erhobenen Vorwürfe und die ausgesprochene fristlose Kündigung fallen.
  • Frau G. erhält von DARC ein ausgezeichnetes Zwischenzeugnis und ein ebensolches Abschlusszeugnis "stets zur vollsten Zufriedenheit" mit wohlwollender Schlussformel.
Mein Kommentar:
Nach Häfner hat der Amateurrat des DARC nichts dazugelernt und verfolgt noch immer die Gutsherrendenke. Die Mitglieder dieses Vereins sind noch immer mit einer schweren Wahrnehmungsverschiebung geschlagen.

Vy 73
Hermann, DL1EEC

15 Januar 2012

VORWÄRTS: AGZ-MITGLIEDER; WIR GEHEN ZURÜCK



In ihrer Ausgabe 387 DL: HamRadio2day vom 15. Januar 2012 schreibt die AGZ u. a.  zur händischen QSL-Kartenvermittlung:

  • [...]
  • QSL-KARTEN-MONOPOL GEBROCHEN
  • (rps) Jahrzehntelang galt das Dogma, die IARU – also der internationale Verband von Amateurfunkvereinen – ließe nur maximal einen Club pro Staat zum weltweiten QSL-Kartenaustausch zu. Mit dieser für rein private Strukturen nicht hinnehmbaren und fast schon als planwirtschaftlich zu bezeichnenden Situation haben in Südtirol nun der Dolomites Radio Club (DRC) und der Verein CISAR gemeinsam Schluss gemacht.´... 
    Das lobenswerte südtiroler Vorgehen könnte Modellcharakter für andere kleinere Vereine haben, auch in Deutschland. Wir werden in der AGZ darüber nachdenken. ...
  • [...]


Wo lebt die AGZ eigentlich in Zeiten von eQSL, HRD-LOG, LOTW und QRZ? Selbst der DARC hat seine Türen zu eQSL bereits weit geöffnet, während die AGZ ihr Konto DK0AGZ bei eQSL als auch das Redakteurs-Konto DC5JQ verwaisen lässt. Hat die AGZ den DARC jetzt bereits rechts rückwärts überholt, und wo ist die AGZ-Innovation der 90er Jahre geblieben?

Hermann, DL1EEC

27 November 2011

........ zu HamRadio 2day: Ausgabe 384 / 2011

Guten Tag!

Nach einem Fach-Eiertanz  kommt die Redaktion von HR2DAY
zu folgendem Statement::


[...]
  • Doch halt – die Kritik ist richtig, nur die Methode grottenfalsch. Eine rechtliche Unzulänglichkeit sei nämlich nicht verschwiegen: Die für 50 MHz relevante Verfügung 36/2006 der Bundesnetzagentur führt J3E und A1A als zugelassene Sendearten einfach nur als bekannt auf, ohne sie zu definieren oder auf eine Definition an anderer Stelle zu verweisen. Dem Redakteur ist kein deutsches Gesetz und keine Rechtsverordnung bekannt, wo dies statt dessen verbindlich geschehen sein könnte
[...]


Kommentar:
Es kann nicht im Interesse des Amateurfunk's sein, den vom Verordnungsgeber vorgegebenen Freiraum ohne Not selbst zu reduzieren. Wenn der Familienbegriff SSB ist, dann passt da z. B. Pactor zusammen mit den anderen Familienmitgliedern  rein!  Genau so wie Echolink auf 145,450 MHz Simplex passte! Ob ich in J3E auf 6m etwas analog moduliere oder digital, ist doch nicht verboten, solange es nicht verschlüsselt ist.

Vergleichbar mit der AGZ-6m-Frage
wäre die Frage eines KFZ-Fahrers,
ob er in einer 30-km/h-Zone
auch
29 km/h fahren dürfe.

Der Beitrag der AGZ-Redaktion war zwar professoral; aber die Schlussfolgerung schlicht falsch; kann ja mal vorkommen!

Gruß
Hermann, DL1EEC

eep:
Die Story erinnert an die 1994er Diskussion eines DARC-Vorsitzenden. Der meinte auch, dass die C-Lizenzen keinen KW-TRX als Injektions-Frequenz-Generator mittels galvanischer Kopplung benutzen dürften. Und was sollen Fonie-Schnittstellen an CE-TRXen, wenn man einen PTC-III in USB daran nicht betreiben dürfen sollte? Auch der neuerliche Versuch, Fonie ausschließlich als analoge Betriebsart auszuweisen, verwundert doch sehr.

Früher 
war doch die AGZ e.V. 
die Freikämpfer-Truppe 
gegen solchen Unsinn
und ausschließlich die Bandbreite
war
das Maß aller Dinge!?


Amateurfunkgesetz und dessen Verordnung



traut Euch 2012 mal wieder.


vy 73,
Hermann, DL1EEC

15 November 2011

50MHz UND DER AGZ MISSVERSTÄNDNIS ZU MODULATIONS-FAMILIEN


In der Ausgabe 383 von HamRadio2Day
vom 13.11.2011 
schreibt der Autor Dr. Ralph P. Schorn - DC5JQ - auszugsweise 
folgende Kommentare:

[...]
(rps) Die logische Struktur dieses Antwortschreibens lässt sich mit einem einzigen Satz zusammenfassen: Die Verwendung moderner digitaler Übertragungsverfahren wie WSJT, WSPR, PSK31, Pactor ..... dass Verschlüsselung im Amateurfunk grundsätzlich verboten ist und dass alle verwendeten digitalen Verfahren offengelegt und von jedermann empfangbar sind – auch von der Bundeswehr.......... Es ging in unserem Brief nur und allein um das Verfahren der Übertragung, das wir modernen Standards anpassen wollen........ Digitale Sendearten sind heute etwas absolut Normales und Alltägliches
[...]

Diese Argumentation der AGZ erinnert mich doch stark an die Klimmzüge bodenständiger Funkamateure in Sachen D-Star. D-Star ist ein offengelegter Standard und wird schlicht in FM gesendet. 

Unsere amtlichen Frequenzpläne und die der privaten IARU sprechen im Fall von 50MHz ausschließlich von FM oder SSB. FM ist verboten; SSB ist Standard. Und Standard z. B. bei PSK31 ist USB und bei Pactor ebenfalls. Beide Betriebsarten sind auch nicht verschlüsselt! Und da Pactor-Level 1-2 offengelegt ist, ohne Probleme anzuwenden.

Ich frage, warum hat die AGZ überhaupt bei der Behörde gefragt? Stellt sie doch mit dieser offiziellen Anfrage der eigenen Klientel ein schlechtes Fachwissen aus. Vielleicht war auch das der Grund für die süffisante Antwort, aus der die AGZ für sich den Auftrag mitnehmen sollte, ihre Arbeitsgruppenregelung wieder aufleben zu lassen.

Ich würde dem Autor empfehlen, die Oberbegriffe SSB oder FM bei 50MHz weiterhin zu gewichten, solange die Behörde das selbst tut.


MfG
Hermann, DL1EEC

18 Februar 2011

EA8 wie immer ein Eldorado für Funkamateure

und Erholung suchende Deutsche, die dem Winter entfliehen. Ich habe immer eine kleine Funkausrüstung dabei; dieses Jahr einen FT-857, Schaltnetzteil, einen 4-Band-Dipol, einen Automatik-Tuner und ein 900-Gramm-Netbook für das Logbuch und die kleinen Hilfsprogramme für den Amateurfunk; was man eben so braucht.



In Relation zur Einspeisehöhe 
lieferte die Antenne 
passable Ergebnisse




Die Sperrkreise




Die Bedingungen waren echt mies. Die SSNs lagen so bei 80, K-Werte so um 1-2 und 15m war tot. Also habe ich mal CQ gerufen und schon hatte ich in SSB ZL dran mit 59 in EA8 und ich mit 55 in ZL. Man muss natürlich wissen, das so etwas nicht mit Dipolen auf beiden Seiten geht; einer muss da schon eine Big Gun haben. Aber trotzdem haben mich die 18000 km zufrieden gemacht. Auch das 40-m-Band war "im Dunkeln" immer schön offen und ich konnte mit Karl aus DL mit sehr hohen Feldstärken ein schönes QSO machen.



Was mir aber auffiel war, dass die Anzahl deutscher Stationen sich neuerlich stark vermindert hat. Ich bin seit 19 Jahren jährlich um die etwa gleiche Zeit ( Mitte Januar bis Mitte Februar ) dort und stelle fest, dass zwischenzeitlich fast nur noch aus DL die BIG GUNS zu hören sind, während die 100-Watt-Stationen fast gänzlich verschwunden sind. Man könnte befürchten, dass die Selbsterklärung einen Kollateralschaden im Amateurfunk verursachte.

Unvermindert aktiv sind die 2 bekannten Runden zwischen USA und DL und so manche Krokodile in Nord-DL, die mit maximaler Power eine Ortsrunde fahren. Ich glaube, die könnten auch aus dem Fenster rufen. Aber: Jeder nach seinem Gusto. 

Im Gegensatz zum Rückzug der DLs sind die Italiener massiv aktiv geworden. Auch der Umsatz der PAs in Italien muss wirklich  dramatisch gestiegen sein. 

Erstaunlich aktiv war auch eine DO-Station, die fleissig CQ rief und auch schöne DX-Verbindungen in vorbildlicher Betriebstechnik abwickelte.



Für mich waren es fantastische 4 Wochen, bei tagsüber 25 Grad und blauem Himmel; vielen Bekannten, die man seit Jahren im Hotel trifft und mit HF-Verbindungen wie man sie in NRW-DL eben nicht immer hinbekommt.

Hermann, EA8/DL1EEC

04 Januar 2011

WARUM LANDEN HILFESUCHENDE IN AMATEURFUNKFOREN FAST IMMER ZWISCHEN DEN STÜHLEN RATGEBENDER FUNKAMATEURE?

Ob in AFu-Foren oder im AFu-UseNet: Es haben sich an diesen Orten Sitten breitgemacht, die eher einem Gruppenzwang folgen, als der AFu-Verhaltens-Charta, die neuerdings auf der DARC-HP lebhaft eingefordert wird.

Die Sitte, bei einer sachbezogenen Frage, zuerst die Kompetenz (CB-Funker JA oder NEIN) oder die AFu-Lizenzklasse ( .. schon wieder ein DOler ) zu belächeln, statt dem Hilfesuchenden zu helfen, ist forenübergreifend schlechter Stil. Spätestens nach zwei weiteren Postings gehen sich dann alle gegenseitig an die Gurgel und der "arme" Frager steht im Regen zwischen allen Stühlen: Und schlußendlich ist  er auch noch an allem "Geschrei" Schuld. Wieviele Neulinge stehen das eigentlich durch? Ist das eine der Antworten auf unsere schlechte Rekrutierungsquote?

Ein weiteres sehr beliebtes Spielchen ist das Mobbingspiel "Wir grenzen Dich hier aus"! Das geht so: Einer frägt eine Frage. Keiner antwortet. Ein Missliebiger antwortet; darauf bricht der Streit los: "Dummfug, keine Ahnung"! Wehrt sich jetzt "Dummfug" kommt "Schlau" zusammen mit "Resistent" und drohen, den Forenbetreiber zum Sperren des "Dummfugs" zu bewegen. Motto: " Entweder wir gehen oder "Dummfug" wird gesperrt. Das Spiel ist so alt wie es Packet-Radio-Boxen gibt. Und wenn man sowas gut spielen kann, wird man auch mal "Sprecher" in einem Verein, zumindest aber Orts-Fürst.

Hermann, DL1EEC

10 Dezember 2010

Warum treten im DARC immer mehr Führungskräfte immer schneller zurück?


Eine der Antworten ist, dass die Qualität der Vorstände an der Qualität des Amateurrates scheitert.

Schlink, DL8LE und andere Vorstands-Aussteiger konnten aus ihrem Amateurfunk-Intellekt heraus nie erkennen, dass die Mitgliedervertretung des DARC gar keine Mitgliedervertretung sein will, sondern nur die Summe "verknöcherter Lordsiegelbewahrer der Betriebsart CW". Die Vorstandsmitglieder des DARC mögen besser die Satzung des DARC durchleuchten und fragen lassen, ob dieser gemeinnützige Verein überhaupt eine Mitgliedersammlung satzungskonform umsetzt? Denn zu Distriktsversammlungen sind zwar alle DARC-Mitglieder noch zugelassen; zur Mitgliederversammlung aber ausschließlich die Distriktsvorsitzenden und keine Mitglieder. Ein weiteres Indiz für's "Festhalten am Alten“ ist, dass ausgerechnet neu lizenzierte sich aktuell fast immer auf die Inhalte des AFuG 1949 beziehen und nicht auf die des von 1997.

Will der DARC aber durch einen Mitgliederzuwachs überleben, muss er den Amateurrat zwar zerschlagen aber die Ortsverbandsstruktur als Sozialbindung in eine Delegiertenversammlung umwandeln. Ansonsten bleibt der DARC ein Gefangener seiner selbst. Danach muss der DARC nach dem Vorbild des ADAC in ein Dienstleistungsunternehmen in der Gesellschaftsform eines Vereins organisiert werden. Dazu gehört z. B. auch das Makeln von Einfamilienhäusern und/oder Eigentumswohnungen mit Antennengenehmigung statt des Verkaufs von Wimpeln. 

Die wichtige Lobbyarbeit muss ausgelagert einer Organisation wie der AGZ übertragen werden und im DARC integriert werden.

Solange der DARC-Vorstand auf seinem BLOG ausschließlich Preisausschreiben zur Mitgliederwerbung veranstaltet, wird das nix. Es gilt, 20.000 Mitglieder in den DARC zurückzuholen. Und das geht nicht mit der alten „Tante RTA“; das geht nur mit einem alleingestellten DARC und 90% Organisationsgrad!

Hermann
DL1EEC

02 November 2010

BIAS BEI IC-706 FÜR BESSERES AUDIO EINSTELLEN



Verbesserung Audio SSB durch Erhöhung des Ruhestromes



Bei RX-Betrieb (NF zugedreht) liegt die Gesamtstromaufnahme bei       ca,1,532A

TX in SSB tasten (Mike Gain down) und den Treiber und die End-
Stufe mit den  Potis  R6,R52 und R59 auf Null setzen: Stromaufnahme   ca 1,765A.

Eine "halbe" Endstufe auf ca 1 A eingeregelt gibt                                     ca. 2,71A

Jetzt die andere "halbe" Endstufe auch auf ca 1A eingestellt liefert             ca 3,71A

Nun die Treiberstufe auf einen Ruhestrom eingestellt von ca 1A ergibt
eine neue Gesamtstromaufnahme von                                                       ca 4,75A

Diese Einstellungen haben bei mir gute Ergebnisse geliefert, man muß sich jedoch auch klar sein, dass dadurch im Prinzip eine Verlustwärme von rund 62 Watt ensteht, die das kleine Gerät schon kräftig erwärmt.

Die Ruhestromwerte liegen an der oberen Grenze. Abhängig von der jeweiligen Halbleiterbestückung in der Endstufe kann man, wenn man eine saubere Modulation anstrebt, sicher auch ca.20% daruntergehen, um die Wärmebilanz zu entlasten.

Quelle: DJ6TP und DL1EEC. 
Erfolgreich umgesetzt an DL1EEC's IC-706; ich übernehme aber keine Haftung.

25 Juli 2009

MIT RS-91 UND IC-E91 IN D-STAR AUF DU UND DU!

Nur um mitzubekommen, warum sich Funkamateure wegen D-Star-Sendungen auf einer QRG an die Wäsche gehen, kaufte ich mir ein D-Star-Handfunkgerät und die dazu passende Software; ganz schön verrückt? Nachdem ich in alter Manier – erst mal nur zuhören – Einschalten und Ausschalten übte, gab ich per Drehknopf und Tipptasten die ersten Werte ein. Da konnte einem schon die Lust vergehen: Handbuch lesen, Drehen und Tippen zur gleichen Zeit? Das nervt.

Also habe ich die Software RS-91 installiert und damit gespielt. Dabei wurde mir schnell klar, dass man das Handfunkgerät getrost in der Ecke geparkt lassen kann und mit der Bedienung des Lautsprechermikrofons alleine auskommt. CQ-Rufen in Melbourne oder sich in Berlin bemerkbar zu machen war nur noch eine Frage von einem Klick und keine Odyssee mit Drehknopf und Tastur mehr.

Bitte nicht vergessen, sich beim Repeater-Sysop registrieren zu lassen
und zum Vergrößern der Bilder in's Bildfeld klicken!

Zurück dann bitte mit Pfeil OBEN LINKS.




Aber, wie komme ich von meinem Repeater unkompliziert in die WeiteWelt?

Im Bild "Reveived Call record"

sieht man, wer so ständig auf dem Repeater "testet" und wer von außen über das Gateway hereinkommt. Nach jedem Piepsen einfach einmal nur hinschauen.


Im Bild Message Reception und Transmission

gibt man oben seine eigenen Texte ein wie Name, QTH, Output und ähnliches. Unten erscheinen die Daten der anrufenden Stationen. Meistens sind das Name, DOK und OV-Funktion; man hat gleich ein wenig Gesprächsstoff.

"Message transmitted" muß angeklickt werden.


Bild "Select Call Sign"

ist die spannendste Sache. Die Werte für RPT1 und RPT2 braucht man nur 1x einzugeben, wenn man auf dem örtlichen Repeater bleibt. Ich habe im Beispiel DB0HRF eingegeben.
RPT1 ist dann DB0HRF B und RPT2 ist DB0HRF G.

A steht für 23cm, B für 70cm, C für 2m und G steht für GATEWAY.

Daneben kommt das eigene Rufzeichen rein und ganz rechts die Identifikation wie DOK oder so etwas ähnliches. Danach sollte man zum Speichern die OK-Taste drücken und bei "Enable" einen Haken machen. Zusätzlich klickt man auf CQ ganz links und dann daneben auf das OK.

Mit dieser Einstellung drückt man auf die PTT und kontrolliert auf der Internetseite http://www.dstarusers.org/, ob das eigene Rufzeichen in den ersten Zeilen jetzt auf dem eingegebenen Repeater auftaucht.


Sie können jetzt –falls ein anderer D-Star-Repeater für Sie erreichbar ist – QSY machen und die PTT drücken. Die Software erkennt den Repeater und schreibt ihn in Ihre Tabelle „Select..“ und speichert das auch noch. Das Spiel wiederholt sich, wenn Sie zum ersten Repeater wieder zurückgehen. Übrigens merkt sich das IC-E91 alle Ihre Eingaben.

Wollen Sie jetzt in Berlin CQ rufen, geben Sie statt CQCQCQ /DB0DF B ein

und drücken Sie OK. Würde Berlin DB0DFX heißen, müsste die Eingabe /DB0DFXB lauten, weil sie immer 8 Zeichen eingeben müssen. Ein Leerzeichen ist eben auch ein Zeichen! Wenn Sie jetzt „CQ Berlin“ rufen, hört man Sie in Berlin.

Wollen Sie nach Paris, suchen Sie auf http://www.dstarusers.org/ das Call des Repeaters raus und tragen Sie ihn mit vorangestelltem Slash und Bandindikativ (A bis C) ein und legen Sie los.


Individuelle Rufzeichen tragen Sie ohne Slash ein,

drücken OK und rufen Ihren Partner direkt an. Das alles funktioniert deswegen, weil Sie dem Repeater DB0HRF gesagt haben, dass er sein Gateway – DB0HRF G – einschalten soll. Die Routersoftware kennt ja alle Gateway und die dort eingebuchten Individual-Rufzeichen.

Wollen Sie das Gateway wirklich abschalten, stellen Sie RPT2 auf „NOT USE“.

Mit der Einstellungen – Gateway erlaubt mit Call und G bei RPT2(!) - steht Ihnen die Welt offen; Sie können – wenn Sie wollen – mit jedem Funkamateur, der hier - http://www.dstarusers.org/ - auftaucht, kommunizieren und wie bei P2P per CQ-Ruf weltweite Zufallsverbindungen schaffen.

Eine weitere Kommunikationsmöglichkeit

ist die Funktion Terminal Window, die Sie im Hauptfenster unter Option finden. Geben Sie unter YOUR ihr Partnercall ein und Sie können anschliessend mit Ihrem Partner wie in Packet-Radio schreiben. Denken Sie aber daran, dass das jeder auf Ihrem Gateway-Repeater mitlesen kann.

Sie selbst können auch alle GPS-DATEN aktiver Funkamateure mit eingeschaltetem GPS-System mitlesen!

Viel Spaß und viel Erfolg mit D-Star

Ihr

Hermann, DL1EEC

24 Juli 2009

MIT DEM ONE A110, XP UND AFu-MOBIL AUF DU UND DU



MIT DEM ONE A110,
WINDOWS UND AMATEURFUNK-MOBIL
AUF DU UND DU


Nachdem ich mit Linux - will sagen UBUNTU - mehrere Wochen erfolgreich arbeitete; für meinen PTC-II mit KPTC aber nur eine einzige vernünftige Bedienoberfläche fand, änderte ich mein Portabel-Objekt und installierte ein abgemagertes XP-Professional ohne Spiele, WordPad, Internet-Explorer und anderen "überflüssigen" Hilfsprogrammen.




Die Installation braucht knapp 1 GB und findet gut Platz, wenn man die SSD mit NTFS formatiert, damit sich das Laufwerk nach der Installation komprimiert. Man kann natürlich auch alle platzraubenden Aktivitäten von Windows minimieren; dazu sollte man sich aber zuvor das ASUS-Handbuch zur Installation von Windows durchlesen, das zwar auf der Treiberseite von ONE nicht angeboten wird aber auf der von ASUS:



Die benötigten Programme inklusive PortableApps - http://portableapps.com - verbrauchen auf einer SD-Karte etwa 1,5 GB, eine gesamte Reserve von 3,5 GB ist also vorhanden. Das Ergebnis ist sehr befriedigend, auch wenn einige von Ihnen glauben, dass das alles mit 2 GB nicht ginge. Tut es aber, wenn man dem Card-Slot die 4 GB gönnt und dort dann zusätzlich PortableApps installiert. Darauf läuft dann Abiword, Firefox und Thunderbird. Nach der Installation von Windows, muss man natürlich noch die Treiber von


http://service.one.de/download/index.php?&direction=0&order=&directory=NOTEBOOKS/ONE_A1xx/Treiber%20XP%20SP2



installieren. Das ist zwar arg mühsam aber das Ergebnis belohnt den Fleiß. Also Kommunikation PUR ist per Amateurfunk und WLAN garantiert.


Voilà



Sieht doch gut aus! Natürlich braucht man mit mehr als 45 Jahren eine ordentliche Brille, will man die kleine Schrift gut lesen können. Und man braucht - welcher Komfort - wie unter LINUX nicht zu scrollen!


Und so sieht eine Bedien-Oberfläche zur Steuerung des PTC-II aus. Von Pactor bis CW geht eben alles:



Und hier kommt die Bedien-Oberfläche für D-Star, speziell für den IC-E91. So macht weltweite Kommunikation aus der Westentasche einfach Spaß. Von Paris Gare du Nord nach Melbourne.



Und damit Sie wissen, wer wo und wann QRV ist, schauen Sie mit Firefox auf die HP von

www.dstarusers.org


Skype hat zwar nichts mit Amateurfunk zu tun; doch die selbsternannten Lordsiegelbewahrer kommunizieren hier im stillen Kämmerlein untereinander!




SSTV in guter Stabilität ohne lästiges Clock-Abgestimme. JVcomm32 zusammen mit dem PTC-II ist sogestalt einfach schön!



Und hier kommt mein Logbuch. Jenachdem wo man sich aufhält, kann man sein Call -PREFIX ändern und schon ist die Dokumentation easy. Wieder zuhause lediglich die beweglich Datei zurückspielen und gut ist es!





Und damit man weiss, wann und wo man rufen soll, ein Pfadfinder für die KW-Fans:




Und damit man auch weiss, wo der QSO-Partner wohnt:



E-Mail via Amateurfunk: Airmail, WINLINK und der PTC machen es möglich. Und damit man nicht zu lange rumrufen muss, ist eine Ausbreitungsanalyse beigefügt.



Das alles gibt es für 199.00 €
und
39€ für das abgemagerte Windows-Professional.


Nachtrag:

Wer mit seinem "Laptop ohne RS-232-Schnittstelle" mit USB-Schnittstellen in Zusammenhang mit RS-232-Convertern unter Windows FTDI-Probleme hat und der FTDI-Treiber "ruckelt" kann durch Einstellungen bei "System", "Hardware", "Geräte-Manager", "Anschlüsse-COM" und "USB SERIAL PORT - Advanced" auch wildgewordene D-STAR-DONGLES zähmen oder zum Schnacken bringen.

Nach Möglichkeit sollten Sie grundsätzlich COM1 wählen und im Falle des Ruckelns die Parameter "runtersetzen".




Diese Anleitung will helfen, das Interesse an mobilem Amateurfunk zu wecken. Mit 1200g Handgepäck alle Betriebsarten weltweit zu praktizieren, ist doch eine Reise wert! Schauen Sie dazu auch mal auf


vorbei; dort sehen Sie so ein Mobil-RIG; allerdings noch mit dem alten Libretto und WIN98.



Hermann, DL1EEC

MIT DEM ONE A110, PTC-II, KPTC UND LINUX AUF DU UND DU

MIT DEM ONE A110,
PTC-II UND KPTC UNTER LINUX
AUF DU UND DU



Nachdem mein 12 Jahre alter Libretto heute doch verhältnismäßig sehr langsam ist und ich auch mal bei Linux "mitreden" wollte, kaufte ich mir den Eee-PC 2G/Linux respektive One A110 inklusive UBUNTU804, OpenOffice, Firefox, Thunderbird und einer ganzen Menge Hilfsprogramme.

Für extrem niedrige 199 €!

Wer Amateurfunk mit der Soundkarte machen möchte, ist damit sehr gut bedient, denn es gibt genügend HAM-Software-Lösungen. Wer allerdings mit dem PTC-II von SCS reisen möchte, hat in jedem Fall gegenüber den Windows-Programmen Handhabungs- und Qualitätsverluste in der Oberfläche. Und bei den neuen Laptops gibt es nur noch USB-Schnittstellen: Ein RS-232-Konverter



muss also auch noch her!




Wenn man die Installationsroutine durchschaut hat, ist die Installtion von KPTC für den SCS-PTC-II leicht. Das Programm auf den Desktop zu holen, ist einfach, aber umständlich:

Rechte Maustaste drücken, "Starter anlegen" anklicken, Name eingeben und die Startdatei suchen.



Ubuntu hat eine Suchroutine, mit der das Auffinden der linuxspezifischen Startdateien leichter ist. Hat man sie - meist eine blaue Raute - klickt man sie an und hofft dann, dass die "Sprungfeder" auch das tut, was man vorhatte. Und wenn Sie Erfolg haben, sehen Sie das:



Klicken Sie jetzt auf Optionen und dann auf Config und geben Sie Ihre persönlichen Daten ein. Vergessen Sie auch bitte nicht, die Schnittstellengeschwindigkeit einzustellen, mit der Ihr PTC gerade konfiguriert ist.

Wie aber bringe ich KPTC dazu, mit dem PTC via Konverter zu schnacken? Ich benutze den Konverter von Digitus und als Anfänger dachte ich natürlich, dass man wie bei Windows einen Treiber braucht; was die Installationsanleitung für Linux auch suggeriert; aber das stimmt nicht!

In den Ubuntu-Foren findet man keinerlei Anleitung für "Dumme" sondern nur für sogenannte Spezialisten. Und in der Amateurfunk-NG bekam zumindest ich eine Anweisung, die fachlich schlicht falsch war. Die entscheidende Hilfe aber bekam ich von SCS; auch mehr zufällig so in einem Nebensatz.

Das Geheimnis ist keines und die Lösung findet sich in der letzten Zeile der Schnittstellendefinition in der Abteilung Configuration in der letzten Zeile der möglichen Schnittstellen, dort wo angeklickt ist:




Dort tippt man "/dev/ttyUSB0" ein;
also den Text zwischen den Anführungszeichen.
Das letzt Zeichen ist eine NULL; kein großes O!

Seit 2004 bindet das Kernel von Linux nämlich eine Routine ein, die den FTDI-Treiber beim Anstecken des Konverters erkennt und die virtuelle Schnittstelle "ttyUSB0" erzeugt. Man kann das sehen, wenn man im Terminalfenster "lsmod" aufruft. KPTC müssen Sie das eben nur sagen, indem Sie "/dev/ttyUSB0" im Konfigurationsfenster eingeben. Einfach, wenn man es weiss, es gesagt bekommt oder man eine hilfreiche Hand findet.

Noch eine Anmerkung zu Linux. Es mag ja interessant sein, in einem Offenen System zu experimentieren. Wenn ich aber mehrere Stunden nach Lösungen in Foren suchen muss, flapsige Anweisungen oder falsche Anleitungen bekomme, dann zahle ich doch gerne einmalig 69 Euro für ein flächendeckend verbreitetes Operating-System und mache für die gewonnene Zeit mehr Funkbetrieb, statt mich mit kostenfreien Programmen stundenlang rumzuschlagen.

Aber nachdem Linux mir die Zähne gezeigt hat, werde ich Linux jetzt auch die Zähne zeigen und es zusammen mit dem Eee-PC schlicht benutzen!


Hermann, DL1EEC




02 Juli 2009

D-STAR VERSUS ANALOG

Hallo,


dieser mit knapp 150 Zuhörern restlos ausgebuchte Vortrag zu D-STAR während der Ham Radio 2009 ist auch in der Nachlese stark gefragt. Sehen Sie selbst


26 Juni 2009

FÜR AMATEURFUNKINHALTE KEIN DATENSCHUTZ

Guten Tag, lieber Leser,

das DARC-Vorstandsmitglied Dr. Schlink und dessen Justitiarin Christina Hildebrandt erteilten während der Ham Radio 2009 innerhalb des Podiums

"D-Star: Neue INFOS und GEDANKENKENAUSTAUSCH"

am 26. Juni 2009 der AGZ und dem Promoter des DARC-Ortverbandes R-13 eine Abfuhr; und das vor deutlich mehr als 100 Gästen.

AGZ und R-13 sind mit ihren neuesten Veröffentlichungen der Ansicht, daß das öffentlich gesprochene Wort im Amateurfunk unter das Datenschutzgesetz falle. Der DARC hat sich allerdings heute auf der Ham Radio 2009 dafür ausgesprochen, dass gerade das Amateurfunkgesetz 1997 darauf ausgelegt ist, keine "Geheimniskrämerei", will sagen Verschleierungen, zuzulassen! Vergleichsweise kann ja auch kein Teilnehmer einer öffentlichen Talk-Show erwarten, dass seine Einlassungen anschliessend öffentlich nicht zitiert werden.

Ist doch logisch!

HFS, DL1EEC

... und bevor die "Schlaumeier" kommen!

Hallo,

zur Datensammelei im Amateurfunk kommt jetzt bestimmt wieder einer mit dem TKG:


was, ja bekanntlich "übersichtlich" getextet ist. Ich habe das mal auf den Amateurfunk-Bezug reduziert:


  • Mit einer Funkanlage dürfen nur Nachrichten, die für Funkamateure im Sinne des Gesetzes bestimmt sind, abgehört werden.
  • Der Inhalt anderer als in Satz 1 genannter Nachrichten sowie die Tatsache ihres Empfangs dürfen, auch wenn der Empfang unbeabsichtigt geschieht, auch von Personen, für die eine Pflicht zur Geheimhaltung nicht schon nach § 88 besteht, anderen nicht mitgeteilt werden.
  • § 88 Abs. 4 gilt entsprechend.

  • Das Abhören und die Weitergabe von Nachrichten auf Grund besonderer gesetzlicher Ermächtigung bleiben unberührt.



Das oben geschrieben Wort bedeutet schlicht, dass Amateurfunkinhalte und deren Sendeparameter schlicht ungeschützt sind.



Hermann, DL1EEC


22 Juni 2009

NEUER ZANK-APFEL: D-STAR TRUST-SERVER ALS NSA-AGENT?

Guten Morgen.


Nachdem die erste und zweite Desavourierungs-Kampagne des OV-R13 und des Distriktes Nordrhein gegen den DARC-VORSTAND und seinen VUS-VORSTAND J. BERNS - DL1YBL - vorbei ist, tritt innerhalb der D-STAR-Protagonisten neben der Organisation DSTARUSERS.ORG ein neues "Grüppchen" auf: Die XREFLECTOR.NET

Lief die Konsolidierung bei ECHOLINK.ORG gesittet und geräuschlos ab, hämmert die XREFLECTOR.NET lautstark mit "Datensammler sind Verbrecher Logo", was meines Erachtens starker Tobak ist. Aber ab heute, dem 14. Juni 2009, hat XREFLECTOR.NET auf ein sanfteres Logo gewechselt!



XREFLEXTOR wirft DSTARUSERS vor, Daten der D-Star-Funkamateure zu sammeln und der NSA zu Verfügung zu stellen. Also ich denke, dazu braucht die NSA die DSTARUSERS.ORG bestimmt nicht und DSTARUSERS.ORG ist ja auch - wie offensichtlich zwischenzeitlich erkannt - keine verbrecherische Organisation! Der Streit geht aber dennoch so weit, daß einer dem anderen seine Repeater blockiert.

  • Schaut man aber bei http://xreflector.net/ selbst mal ganz genau hin, fand man bis zu 14.6.2009 dort unter dem "Verbrecher-Label" den kostenfreien Zähler. Klickte man den an und dann anschliessend die Demo, sah man, was die Seitenbetreiber von XREFLECTOR alles von ihren Usern so sammelten. DAS war zur Bestimmung eines User-Profils auch voll ausreichend. Und das schlimme ist, dieser Datenpool war für den Nutzer ebenso NICHT einsehbar; weil passwortgeschützt. Danke also für's heutige Entfernen!

  • Und wenn dennoch die Datenschützer mittels User-Dongle im ungeliebten dstarusers.org-Netz auftauchen, machen sie sich bestimmt nicht glaubwürdiger.

  • Noch rätselhaft bleibt die Kommentarstruktur in HR2DAY #321 der AGZ-EV unter der Federführung von DC5JQ und DG1JC, die in der Sache "DB0BOX-DC3YC" genau das damals forderte, was sie heute eben in HR2DAY #321 ablehnt. Sogar ein Urteil

  • http://www.agz-ev.de/recht/urteile/lg_nuernberg_01.pdf

  • belegt eindeutig eine Rechtspoition zugunsten DC3YC und nicht zum Vorteil DC5JQ's.

Aber mal zu der Frage,
was am Amateurfunk so sehr eines Versteckens würdig wäre?


1. Die Identität
Jeder Funkamateur ist über sein Rufzeichen zu identifizieren und via Google-Earth bis auf wenige Meter "einzunorden"!

2. Bewegungsprofil
Jeder Funkamateur mit APRS und/oder Mobilcom ist jederzeit auffindbar, weil er ja gierig ständig seine GPS- und Locator-Daten elektromagnetisch bekanntgibt! Und gerade Funkamateure sind ganz wild besessen davon, ihre APRS-Profile auf Karten im Internet einsehbar zu machen.

3.
Gesprächsinhalte sind in D-Star genauso leicht zu dokumentieren, wie bei Echolink; Oscars und APRS-Texte. Auch das gesprochene Wort der Funkamateure ist fonetisch dokumentierbar und zwischenzeitlich CW sogar besser als Amateurfunk-Geschwätz. Und jede Rundspruchbestätigung wird auch noch Woche für Woche fein säuberlich aufgeschrieben!

Hinzukommt noch, dass das Amateurfunkgesetz weder eine Verschlüsselung - bitte nicht mit Vokodern verwechseln - noch einen Ausschluss der Öffentlichkeit vom Nachrichteninhalt gestattet.



RESUMÉE

Bei diesem Gezänk, das mehr an Knallerbsenstrauch und Maschendrahtzaun als an Amateurfunk erinnert, drängt sich der Verdacht auf, daß die beteiligten Funkamateure mal ihr AFuG 1997 und die dazu passende AFuV bewusst nachlesen sollten, um sich danach zusammenzusetzen und darüber zu reden, wie man zu einem leistungsfähigen weltweiten Trustserver zusammenwachsen könne. Und so wie es der DARC mal wieder vormacht, geht es ja bekanntlich auch nicht.

Zitat HR2DAY 321
  • Die Auskunft, dass D-Star-Relais mit dieser Begründung vom DARC nicht anerkannt werden, erhielt DL2HCK aus Hamburg, der telefonisch bei diesem Verein angefragt hat, warum denn alle diejenigen Repeater, die über den europäischen XTRUST laufen, nicht mehr in der D-Star-Relaisliste des DARC zu finden sind.
Das sagt ja mal wieder alles!



Hermann, DL1EEC

15 Juni 2009

CB-FUNK VERPRÜGELN IST NICHT DIE FEINE ENGLISCHE ART


QUELLE:
BERGISCHE MORGENPOST VOM 29. JANUAR 2009

LESEN:
IN DIE BILDMITTE KLICKEN



In der Bergischen Morgenpost vom 29. Januar 2009 fand ich - ein bischen sehr spät - den obigen PR-Artikel, für den der DARC-OVV Klaus Klitzke - DL1JE - aus dem DARC-Ortsverband R13 Verantwortung zeigt.

Vom Hocker haut es mich, wenn DARC-Vertreter wie DL1JE andere Funkdienste wie CB-FUNK ohne Not herabwürdigen; das steht uns als Funkamateure grundsätzlich nicht zu und das verstößt auch eindeutig gegen unseren eigenen Ehrenkodex HamSpirit und besonders gegen die Präambel unseres Amateurfunkgesetzes AFuG 1997.

Der Klopper schlechtin in diesem fragwürdigen DARC-WERBE-SPOT ist die Aussage, dass "Amateurfunker" sich erst verabreden müssen, um eine Funkverbindung aufzubauen. Damit impliziert Amateurfunker Klitzke selbst, dass er erst mit seinem Mobilcom beim Funkpartner anrufen muss, um dann anschliessend eine Amateurfunkverbindung aufzubauen. Und noch ein eklatanter Bock: Am KidsDay dürfen die Kinder sogar selbst aktiv funken oder hat DL1JE noch nie was von DN-Rufzeichen gehört?

Insgesamt stellt der Beitrag dem Leser mehr Fragen als dass er Antworten gibt oder Neugierde weckt und ist in Sachen Werbung für den Amateurfunk ein Schuss in den Ofen!


Hermann, DL1EEC

P. S. :

Kann vielleicht jemand aus dem DARC DL1JE beibringen, dass wir uns
FUNKAMATEURE
nennen!


14 Juni 2009

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT DER MIESEN SORTE

Der Mann im blauen Pullover ist
Georg Westbeld  DL3YAT - Distriktsvorsitzender Distrikt G

Zum Vergrößern bitte mit der linken Maustaste ins Bild klicken.

Quelle: http://www.flickr.com/photos/df8kk/sets/72157616344099643/

DL3YAT schrieb in elektronischen Medien Stellungnahmen zu einer seitens RTL angestrebten Kooperation. Dabei ging es um die erklärende Darstellung eines Einbruchsproblems unter Nutzung Elektromagnetischer Schwingungen und der Erklärung des Quadratischen Entfernungsgesetzes.

DL3YAT hätte also die Möglichkeit gehabt, den Amateurfunkdienst in einer breiten Öffentlichkeit positiv darzustellen.

Auch die Möglichkeit, als HF-Experte langfristig für den Amateurfunkdienst zu werben war gegeben, denn die BNetzA höchstpersönlich gab RTL den "guten Rat", sich vertrauensvoll an die Fachverbände der Funkamateure zu wenden.

Und was macht DL3YAT daraus?

Er schrieb RTL unter anderem:

  • Wir bitten deshalb um Verstaendnis, wenn sich aus unserer Sicht
  • Mitglieder des DARC e.V. nicht fuer die von RTL geplante Darstellung
  • des Amateurfunks zur Verfuegung stellen. Des Weiteren fordern wir Sie
  • nachdruecklich auf, jegliche Form der Negativdarstellung des
  • Amateurfunks oder von Funkamateuren in Fernsehbeitraegen von RTL zu
  • unterlassen.
Wir brauchen uns also über eine extrem miese Reputation in der Öffentlichkeit nicht zu wundern, wenn wir derartige Klopper produzieren.

Hermann, DL1EEC




Details des DV-Rundschreiben finden Sie hier: